Die Vorortstrecke der Anhalter Bahn

 

S-Bahnhof Südende


Der S-Bahnhof Südende ( SDE )  S25
Entfernungen: nach Priesterweg 1380m, nach Lankwitz 1350m (von Anhalter Bf. 6,6 km)
 
 
Umsteigemöglichkeiten: 282

Lage: Stadtplan aktuell     Stadtplan 1926     Stadtplan 1946     Stadtplan 1961
 
Gleisplan 1955
 

Eröffnet wurde der damalige Haltepunkt Südende am 15.08.1880 ebenerdig am heutigen Steglitzer Damm.
Im Jahr 1882 bekam er den Doppelnamen Südende-Lankwitz um sich vom damals gleichnamigen Bf. Südende an der Dresdener Bahn zu unterscheiden. 1895 wurde der Bahnhof  auch Endpunkt einer Straßenbahn aus Steglitz.  Am 01.10.1899 wurde er wieder in Südende umbenannt. Der gleichnamige Bahnhof an der Dresdener Bahn war zugunsten eines, etwas versetzt liegenden neuen Bf. Mariendorf, 1895 geschlossen worden.

Mit dem  im Jahr 1901 getrennten Vorortgleisen, die vom Potsdamer Ringbahnhof bis Lichterfelde Ost führten, wurde die gesamte Bahntrasse  komplett in einem Einschnitt unter die Straße gelegt. Dabei wurde der Bahnhof abgerissen und neu aufgebaut.

 

Alte Ansichtskarte

Neubau des Bahnhofes um 1898/1899
 

Mit den Vorortgleisen entfiel auch der Halt der Fernbahn. Dafür legten schon die Vorläufer der S-Bahn auf dem Weg vom Potsdamer Ringbahnhof bis Lichterfelde Ost hier einen Zwischenstopp ein.
Die Straßenbahn wurde 1913 wurde bis nach Mariendorf verlängert. 1930 wurde diese aber wegen Streckenbegradigungen eingestellt.

 

Alte Ansichtskarte

Empfangsgebäude mit Straßenbahn nach 1901
 

Kriegsbedingte Einstellung des Verkehrs gab es zwischen 04.1945 und 08.06.1945. Als Ersatz für die S-Bahn kamen, zwischen Yorckstr. und Südende, Dampfzüge zum Einsatz, bis am 16.08.1945 der S-Bahnverkehr wieder aufgenommen wurde.
Am 09.07.1957 wurde das Dach der Bahnhofshalle, evt. durch eine Windhose, 20 m durch die Luft gewirbelt. Unter den Trümmern lag 1 Toter sowie 9 Schwerverletzte.

Am 09.01.1984 wurde der Bahnhof mit der Stilllegung der S-Bahn geschlossen.

   

Foto und Copyright by: Detlef Hoge

 

Zur Wiederinbetriebnahme der S-Bahn am 28.05.1995 wurde der Bahnhof instand gesetzt, umgebaut und tlw. erneuert. Der Bahnsteig wurde komplett nach historischer Vorlage neu aufgebaut, allerdings mit einem etwas verlängertem Dach wobei man auch alte Stützen wieder verwendet hat. Ein neuer Aufzug verbindet Bahnsteig und renoviertes Empfangsgebäude, in dem die Schalterhalle eine Lichtkuppel erhielt.

Signaltechnisch sind Bahnhof Südende und Bahnhof Priesterweg ein Bahnhof.

   
Der nördliche Zugang am Steglitzer Damm
   
Foto und Copyright by: Detlef Hoge Aufnahmedatum: 21.06.2003  
Standort: Steglitzer Damm

Blickrichtung: SO

Das Empfangsgebäude im Wandel der Zeit
   
   
Foto und Copyright by: Detlef Hoge Aufnahmedatum: 01.02.2003  
Standort: Steglitzer-Damm-Brücke

Blickrichtung: SSW

Das Empfangsgebäude im Wandel der Zeit
   
   
Foto und Copyright by: Detlef Hoge Aufnahmedatum: 23.03.2003  
Standort: Steglitzer-Damm-Brücke

Blickrichtung: WNW

Ähnlichkeiten mit dem alten Treppenhaus sind vorhanden
   
   
Foto und Copyright by: Detlef Hoge Aufnahmedatum: 09.01.2005  
Standort: Steglitzer-Damm-Brücke

Blickrichtung: SSW

Blick von der Brücke auf den Bahnsteig
   
 
Foto und Copyright by: Detlef Hoge Aufnahmedatum: 06.02.2004
Standort: Treppenhaus S-Bf. Südende

Blickrichtung: SSW

Treppenabgang im "Gewächshaus".
   
weiter zum: S-Bahnsteig
   
Foto und Copyright by: Detlef Hoge Aufnahmedatum: 08.09.2001
Standort: Treppenhaus S-Bf. Südende

Blickrichtung: SSW

Blick auf den S-Bahnsteig
   

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