Die geplante neue Dresdener Bahn

 

Der Planfeststellungsabschnitt 1

km 6,062 (Gbf Mariendorf) - km 12,300 (südl. Schichauweg)

Länge: 6,238 km

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Der Planfeststellungsabschnitt 1 (PFA 1) beginnt am Ende der Vorleistung, die im Zusammenhang mit dem Bau des Kreuzungsbauwerk Anhalter-/Dresdener Bahn entstand, westlich neben dem nicht mehr von der Bahn angefahrenen Gbf Mariendorf. Das noch immer genutzte Gütergleis vom Gbf Tempelhof, welches z.Zt. unter Mitbenutzung der S-Bahntrasse zwischen dem Abzw Mariendorf BMD und Marienfelde den dortigen Gbf ans übrige Schienennetz anbindet, soll hier an die neue Fernbahntrasse angeschlossen werden.

Am S-Bf. Atillastraße, der erhalten bleibt, werden die Ferngleise auf der östlichen Seite  vorbeigeführt. Das alte Stellwerk Tfd des ehem. Rangierbf. Tempelhof wird abgerissen. Die folgenden alten Überbauten der EÜ Attilastraße sollen durch einen zweigleisigen Neubau ersetzt.

Am Teltowkanal und dem weiteren Abschnitt bis Marienfelde muss die S-Bahntrasse nach Westen verschoben werden, da die Fernbahn die jetzige Lage der S-Bahntrasse nutzen soll. Der Kanal wird mit entsprechenden EÜ-Neubauten überbrückt.
Das Anschlussgleis der GASAG östlich der Trasse soll vollständig erhalten bleiben. Der SÜ am Kamenzer Damm braucht nicht verändert zu werden. Dieser wurde schon in ausreichender Breite erbaut, da hier schon seit längerem ein S-Bahnhof geplant ist.
Die EÜ an der Großbeerenstr. soll nach Westen um 8 m aufgeweitet werden, damit zwei weitere Gleise auf der dann fünfgleisigen EÜ Platz finden.

   

PfA 1

Planfeststellungsabschnitt 1 der Dresdener Bahn
(Fax der DB AG vom Jan. 2004 - Originalgröße durch Reinklicken)

 
Die Einbindung des GASAG Anschlussgleis in den Gbf Marienfelde, der vollständig erhalten bleibt und sogar auf drei Gleisen plus Überholgleis elektrifiziert werden soll, wird umgestaltet. Zwei Gütergleise direkt neben den neuen Ferngleisen sollen geringfügig verlegt werden. Die restlichen Gütergleise bleiben in der jetzigen Lage. Der S-Bahnhof Marienfelde soll etwas weiter in Richtung Südwesten verschoben werden und dann mit zwei Aufzügen ausgestattet sein. Durch die Verschiebung des Bahnhofs ergibt sich auch eine westlichere Lage der beiden S-Bahngleise im Südbereich des Gbf. Marienfelde. Die Säntisstr. wird unterführt und erhält eine fünfgleisige EÜ, da das Industrieanschlussgleis zu den Gewerbegebieten an der Buckower Chaussee bestehen bleibt.

Die Buckower Chaussee sollte in der ursprünglichen Planung in zwei Ebenen -1 und -0,5 mit einer viergleisigen EÜ unterführt werden. Zu den Bahnsteigen des S-Bf Buckower Chaussee wär man dann mittels Treppen und Aufzüge gelangt. Eine Änderung der Planfeststellungsunterlagen sieht nun (Sept. 2006) eine Straßenüberführung anstelle des heutigen Bahnüberganges vor. Die Fußgängerbrücke am Südende der Richtungsbahnsteige soll aufgegeben werden (warum eigentlich?) .

 

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Blick aus dem Weltraum auf den PfA 1(Klick aufs Bild = größer)
Glücklicherweise darf man unter bestimmten Bedingungen die Aufnahmen aus Google Earth auf privaten Webseiten benutzen

 

Das auf der östlichen Seite noch vorhandene und nicht mehr genutzte Anschlussgleis zur Motzener Str. wird aufgegeben. So spart man sich ein Neubau bzw. eine Erweiterung des Kreuzungsbauwerk nördlich der historischen Kreuzung mit dem ehem. GAR. Inzwischen in Dammlage, wie schon die jetzt dort befindliche S-Bahntrasse, wird die Fernbahn östlich des S-Bf Schichauweg, der unverändert bleiben wird, mit zwei neuen zweigleisigen EÜ über Miethepfad und Schichauweg geführt.

 
 

Im August 2006 erschien in den Tageszeitungen eine Bekanntmachung über die Auslegung von Planunterlagen für das Bauvorhaben "Wiederaufbau und Elektrifizierung der Dresdener Bahn, Knoten Berlin, der Strecke Südkreuz (a) - Blankenfelde"

1. Planfeststellungsabschnitt 1 (PFA1), nördlich Attilastraße bis S-Bahnhaltepunkt Schichauweg

In dieser Auslegung, die zwischen 4.9. und 4.10.2006 stattfindet, geht es um eine erneute Änderung der Planfeststellungsunterlagen, für die das Anhörungsverfahren schon im 1997 bis 2000 durchgeführt und abgeschlossen wurde.

Hauptänderung ist die Umplanung des jetzigen Bahnüberganges Buckower Chaussee in eine Straßenüberführung, statt einer bisher geplanten Straßenunterführung. Desweiteren haben erneute Schalltechnische und auch Erschütterungstechnische Untersuchungen zu Änderungen im Lärmschutz und im erschütterungsmindernden Oberbau geführt. Ein besonders überwachtes Gleis ist nicht mehr vorgesehen.

Auch im PFA2 kommt es nochmals zu kleinen Änderungen. (siehe dort)

Mehr in der Bekanntmachung der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin.
(Größer durch Klick auf Zeitungsausschnitt)

 
 

Im März 2007 erschien in den Tageszeitungen eine Bekanntmachung zu einen nicht öffentlichen Erörterungstermin über die rechtzeitig erhobenen Einwände für das Bauvorhaben "Wiederaufbau und Elektrifizierung der Dresdener Bahn, Knoten Berlin, der Strecke Südkreuz (a) - Blankenfelde" , PFA1 - 3.Planänderung, bekannt gegeben im September 2006

Mehr in der Bekanntmachung der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin.
(Größer durch Klick auf Zeitungsausschnitt)

 

weiter zum PFA 1 in Bildern: Teil A

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