Sonderbericht - Sonderfahren

 
 
Mit G4 177 durchs Potsdamer Straßenbahnnetz
 

Am 20.09.2003 trafen sich wiederum einige User aus der Newsgroup bln.verkehr um mit einer angemieteten Straßenbahn der ViP durchs Potsdamer Straßenbahnnetz zu fahren. Diese Fahrt war als Ersatz für die durch einen Lüfterschaden vorzeitig beendete 1.Sonderfahrt gedacht.

Ausgangspunkt für die Fahrt, diesmal mit G4 177 Baujahr 1967 war der Betriebshof der ViP. Diesmal wurde auch wie geplant der Endpunkt der Fahrt. Da uns der Mini-BSE im Sport-Restaurant Hiemke gut gefallen hatte, wurde auch diesmal der Tag mit einem kleinen Umtrunk beendet.

Bericht zur Fahrt im unteren Bereich der Seite.

 
Bilder von der Fahrt
 
Fotos und Copyright: Detlef Hoge
Nachdem die Gruppe mit der KT4D Sonderfahrt im August 03 wegen Lüfterschaden
des Zuges die Stadt Potsdam nicht auf allen Straßenbahngleisen erkunden konnte,
erfolgte im September 03 der zweite Versuch.
 
Fotos und Copyright: Detlef Hoge
Sicherheitshalber suchte der Organisator Jens-Uwe uns diesmal ein anderes Modell aus,
nämlich den G4 177, ausführlich beschrieben auf den Seiten des DVN.
 
Fotos und Copyright: Detlef Hoge
Das Wappen der Stadt Potsdam
 
Fotos und Copyright: Detlef Hoge
Los ging die Fahrt, um bei der ersten Fahrt noch nicht
abgefahrene Strecken zu erkunden
 
Fotos und Copyright: Detlef Hoge
  Das erste Ziel war die Viereckremise
 
Fotos und Copyright: Detlef Hoge
Der erste Halt wurde natürlich von Dieter ...
 
Fotos und Copyright: Detlef Hoge
... und André zum fotografieren genutzt, während sich die anderen Teilnehmer
die Füße vertraten bzw. mit den Fahrer fachsimpelten.
 
Fotos und Copyright: Detlef Hoge
Der Zug in der Wendeschleife
 
Fotos und Copyright: Detlef Hoge
Alle Mitfahrer gespannt, ...
 
Fotos und Copyright: Detlef Hoge
... ob die Tour diesmal ...
 
Fotos und Copyright: Detlef Hoge
... ohne Lüfterschaden das Ziel erreicht.
 
Fotos und Copyright: Detlef Hoge
Der Fahrer mit dem bei diesem Typ üblichen Wartburg Lenkrad
 
Fotos und Copyright: Detlef Hoge
Im hinteren Teil der Bahn, wär noch für manch hübschen, ...
 
Fotos und Copyright: Detlef Hoge
... an den Haltestellen stehenden Fahrgast, Platz gewesen.
 
Fotos und Copyright: Detlef Hoge
Aber unser Zug hielt natürlich nur an den Endhaltestellen des ViP-Netzes ...
 
Fotos und Copyright: Detlef Hoge
... um den Regelverkehr nicht zu behindern.
 
Fotos und Copyright: Detlef Hoge
Gegen ein kleinen Unkostenbeitrag erhielt man ein Sonderticket
vom Organisator Jörg-Uwe Tessmer
Nochmals Danke Jörg :-))
 
Fotos und Copyright: Detlef Hoge
Unterwegs begegneten wir auch unsere Pannenbahn der ersten Fahrt
 
Fotos und Copyright: Detlef Hoge
Alt und neu nebeneinander
 
Fotos und Copyright: Detlef Hoge
Fahrerpause
 
Fotos und Copyright: Detlef Hoge
An der "Lüftergefährlichen" Stelle
 
Fotos und Copyright: Detlef Hoge
Doch diesmal kamen wir zum Glück weiter, ...
 
Fotos und Copyright: Detlef Hoge
... wenn auch nicht ganz, wie von allen Teilnehmern erwünscht, zur Glienicker Brücke.
 
Fotos und Copyright: Detlef Hoge
Der letzte Halt am Bf. Rehbrücke
 
Fotos und Copyright: Detlef Hoge
Drei Bauarten nebeneinander
 
Fotos und Copyright: Detlef Hoge
Und geschafft, wieder am Ausgangspunkt angekommen.
 
Fotos und Copyright: Detlef Hoge
Natürlich zum Abschluss wieder Einkehr im Sportrestaurant Hiemke.
Tisch 1 mit:
Joerg-Uwe Tessmer., der Organisator rechts vorne
dahinter Christoph oder ?
ganz hinten Heiko Schneider / wir warten auf einen Bericht :-)
Links vorn Matthias Arndt mit Sohn
dahinter ?
 
Fotos und Copyright: Detlef Hoge
sowie Tisch 2 mit:
Rechts vorn Didi Brügmann,
daneben André Loop mit Partnerin
Links Jan Borchers,
dahinter Thomas
Krickstadt
und Matthias Köhler

Weitere Bilder bei André Loop
 

 

Und wieder ein guter Anreise-, Fahrt-, und Abreisebericht
von Heiko Schneider aus Pirna
veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung des Autors

Am letzten Sonnabend, der Kalender zeigte den 20.09.2003 an, wo eine bln.verkehr-Sonderfahrt mit dem Gotha-Gelenkwagen G4, Nr. 177 der ViP, stattfand.

[Pirna - Potsdam]

Gegen sieben Uhr startete ich daheim um zum Pirnaer Bahnhof zu kommen. Am dortigen NTA kaufte in mir eine Fahrkarte nach Berlin-Schönefeld. Der freundliche NTA akzeptierte beide Karten (EC und BahnCard) jeweils beim ersten Mal.

Mit der von der 143 108-9 geschobenen S-Bahn (nach sächischen Maßstäben) ging es dann um 7:26 Uhr nach Dresden-Neustadt, wo ich um 8:08 Uhr auch pünktlich ankam. Ein Blick in das örtliche Pressegeschäft brachte die Erkenntnis, daß die Hinfahrt ohne Reiselektüre stattfindet. Denn die Schlange an der Kasse hatte mal wieder gewaltige Ausmaße.
Der RE von Dresden-Neustadt nach Cottbus stand schom am Gleis 4 bereit. Die übliche Garnitur aus 2*Bim + ABbd + Bybdzf wurde von der 143 821-7 gezogen. Die Belegung des RE lag in Dresden-Neustadt bei etwa 20 %, weder im ABbd noch im Bybdzf waren aber Fahrräder. Im mittleren Großraum des Steuerwagens suchte ich mir einen Fensterplatz, wo ich das Fenster auch öffnen konnte. Neben mir saß ein zweiter Bahninteressierter im Großraum, das Kursbuch und ein Notizheft zeugten davon. Nachdem die Zahl der Ein- und Aussteiger das letzte mal schon in meinen RN standen, so auch diesmal: Coswig 2E/0A, Weinböhla Hp 1E/2,5A, Priestewitz -/-, Großenhain Cottbuser Bahnhof 1E/3A, Zabelitz -/-, Frauenhain -/-, Prösen Ost 1E/1A. Der 0,5 Aussteiger war übrigens ein Kinderwagen. In Elsterwerda stiegen etwa 60 Leute aus, von denen etwa 10 den Bahnsteig wechselten, um mit dem IR weiterzufahren. Auf der genutzten Fahrtstrecke war der RE mit Abfahrt in Dresden-Neustadt um 8:24 Uhr und Ankunft in Elsterwerad um 9:13 Uhr pünktlich unterwegs.

Beim Ankündigen des IR 2286 von Chemnitz Hbf nach Berlin Zoologischer Garten wurde wiederholt darauf hingewiesen, daß das SWT nicht im IR gültig ist. Der von 112 120-1 gezogene IR fuhr pünktlich ein, jedoch wurde kurz vor der Einfahrt noch eine Gleisänderung von Gleis 2 auf 3 vorgenommen. Grund war die Durchfahrt des EC 171 von Berlin nach Budapest auf Gleis 2. Dieser EC wurde von einer 112 gezogen, eine 101 wurde direkt hinter der 112 mitgeschleppt. Zudem fuhr auf dem Gleis 1 die ITL 111 001 ein, welche dann auf die Abfahrt des IR warten mußte. In Elsterwerda stiegen 11 Personen ein und 3 aus. Die Abfahrt des IR 2286 erfolgte in Elsterwerda mit +4 (planmäßige Abfahrt 9:18 Uhr). Mit der gleichen Verspätung hielten wir in Doberlug-Kirchhain, wo 7,5 Personen ein- und 5 Personen ausstiegen. Hinter Doberlug Kirchhain war es dann an der Zeit, mal wieder die Fahrgäste im IR zu zählen. Nebem dem Personal (zwei Personen) gab es 80,5 Fahrgäste in der zweiten und drei Fahrgäste in der ersten Klasse. Die erste Klasse war damit zu 5 % ausgelastet, bei meiner letzten Fahrt lag die Auslastung bei 0 %.

In Berlin Schönefeld kam der IR mit +5 (planmäßige Ankunft 10:25 Uhr) an und fuhr schließlich mit +2 weiter in Richtung Berlin Stadtbahn. An einem Automaten kaufte ich mir eine ABC-Tageskarte für 6,00 Euro.

Um 10:58 Uhr sollte es mit der RB22 nach Potsdam Hbf weiter gehen. Der Zug kam um 10:50 Uhr pünktlich von dort an. Gebildet war der Zug aus 143 012-4 + Bbd + Bybdzf. Gemessen an einigen aus 143 + n*DBuz + DABbuzf  verfügte die Garnitur der RB22 über erstaunlich viele Toiletten. Zudem war viel Platz für Fahrräder, wobei auf der Fahrt nach Potsdam nur ein Fahrrad seinen Weg in den Zug fand. Die Abfahrt des Zuges verspätete sich um 5 Minuten, da der RE5 nach Senftenberg auch Verspätung hatte. Aufgrund der kreuzenden Fahrtwege mußten wir natürlich warten.

Die Beschleunigung der RB war erstaunlich, selbst Schumi würde beim Start in der Formel1 gegenüber dieser RB-Garnitur blaß aussehen.

In Genshagener Heide gab es keine Ein- oder Aussteiger. Macht nichts, da kann die 143 wenigstens wieder ordentlich lossprinten. Bis Ferch wurde die Verspätung abgebaut, vorher wurde in Michendorf mit dem von 143 042-7 geschobenen Gegenzug gekreuzt. In Caputh-Geltow sowie in Potsdam Pirschheide sind jeweils nur noch ein Gleis in Betrieb. Zudem ist das schöne Empfangsgebäude in Caputh-Geltow stark verfallen. In Potsdam Hbf kam die RB pünktlich an, Holger Paulsen nutzte hier die vorhandene Raucherzone auf dem Bahnsteig.

[In Potsdam]

Im Potsdamer Hbf suchte ich mir am NTA eine alternative Verbindung für die Rückfahrt. Allerdings entsprach die NTA-Auskunft nicht dem Fahrplan des RE2 von Berlin nach Cottbus und auch am ServicePoint konnte mir keine Auskunft gegeben werden, wie diese Differenz zustande kam - das Offline-Hafas am ServicePoint war auch nicht ergiebig.

Am ServicePoint trafen sich derweil die meisten Teilnehmer der Sonderfahrt. Um 13:35 Uhr fuhr die Gruppe mit der Straßenbahn zum Betriebshof, wo wir an der Haltestelle, die Mitten im nichts liegt, wieder die einzigen Aussteiger waren. Am Betriebshof der ViP stießen noch einige andere Mitfahrer (z.B. die Frösche) zu uns.

Im ViP-Gebäude bzw. davor wurde auf die Ausfahrt des G4 aus der Halle gewartet. Wenig später fuhr dann der G4 mit der Nr. 177 der ViP aus der Abstellhalle aus.

Mit dem G4 fuhren wir vom Betriebshof der ViP über Hauptbahnhof - Platz der Einheit zur Viereckremise. Dort machten wir den ersten Halt, der ausführlich zum Fotografieren und für erste Gespräche mit dem Fahrer genutzt wurde.

Weiter ging es zur Kirschallee (auf der Fahrt dahin sahen wir einen Ikarus 280.03 der BVG), wo wiederum ein kleiner Fotohalt eingelegt wurde.

Auf der Weiterfahrt nach Babelsberg stieg am Platz der Einheit der stoffbeuteltragende, Jan Borchers in unsere Bahn ein. Nach dem Platz der Einheit fuhr vor uns der Gotha-Wagen, sein Beiwagen stand in der Schleife am Platz der Einheit. Am S-Bahnhof Babelsberg kam uns der KT4D 001 entgegen.

An der Fontanestraße in Babelsberg machten wir erneut Pause und fotografierten "unseren" G4 neben einem Combino. Um zur Glienicker Brücke zu kommen mußten wir am Platz der Einheit wenden.

In der Endstelle an der Glienicker Brücke angekommen warteten wir auf den Dispatcher, der auf Grund des fehlenden Rückfahrstandes im G4 im
Heck dessen stand und die Befehle zum Fahren und Halten gab. Leider war der Dispatcher nicht gewillt, den G4 bis in die Abfahrtshaltestelle an der Glienicker Brücke fahren zu lassen. Somit ist uns allen ein schönes Fotomotiv entgangen. Zudem hätte da ein Combino überholen können, vor dem wir dann anschließend fuhren. Aber wenn der Dispatcher nicht soweit denkt...

Wie wurde dies denn früher an der Glienicker Brücke gemacht, als die G4 noch im Planeinsatz fuhren? Oder wurde da nicht mit den G4 zur Glienicker Brücke gefahren?

Unsere Fahrt ging weiter zum Bahnhof Rehbrücke. Dort stand in der Wendeschleife schon ein KT4D, wenig später traf dann auch der Combino ein, der uns von der Glienicker Brücke an gefolgt ist. Dadurch wurde dann ein Foto mit drei Generationen Potsdamer Straßenbahnen möglich.

Den Abschluß der Fahrt bildete die Fahrt vom Bahnhof Rebrücke zurück zum Betriebshof der ViP. An der Haltestelle Waldstraße kam es dann zu der netten Begebenheit mit einer gut aussehenden (G4 und KT4D sehen auch gut aus) Blondine - leider hat keiner der Männer vorn im Wagen ein Foto von dieser gemacht. Mehr dazu im Thread von Matthias Köhler vom 21.09.2003 00:02 Uhr.

Im Betriebshof der ViP drehten wir noch eine knappe Runde und kamen schließlich am Ausgangsort unserer Fahrt wieder an. Es wurden noch einige Bilder vom G4 sowie das unvermeidliche und gut gewordene Gruppenfoto (Danke an André Loop) gemacht.

Anschließend ging es per Bus oder Auto zum Sportrestaurant Hiemke, wo wir auch schon im August einkehrten. Bis zum frühen Abend wurde munter geplaudert, gespeist und getrunken. Es wurde auch darüber diskutiert, wer zum Einberufen eines BSE berechtigt ist. Zudem wurde überlegt, wo im nächsten Jahr Sonderfahrten stattfinden könnten. Varianten wären Frankfurt/Oder, Cottbus oder Berlin (Straßenbahn mit dem KT4D im alten Lack oder S-Bahn).

[Potsdam - Pirna]

Zusammen mit Detlef Hoge ging ich mich gegen 20 Uhr in Richtung S-Bahnhof Babelsberg. Freundlicherweise sammelte uns Thomas Krickstadt mit seinem Auto ein und fuhr uns dahin, so daß der Fußweg deutlich kürzer wurde.

Mit der S1 ging es (20:14 Uhr ab Babelsberg) Richtung Berlin. Meinen Plan, in Wannsee in den RE1 umzusteigen, änderte ich auf Grund der geringen Übergangszeit (eine knappe Minute wollte ich nicht riskieren). So fuhr ich bis Rathaus Steglitz (an 20:40 Uhr), unterwegs stieg Detlef Hoge in Lichterfelde West aus. In der S1 musizierten zwei Musikanten - ist das in der S-Bahn erlaubt?

Im S+U-Bahnhof stieg ich in die U9 um. Zum Glück hatte der U-Bahn-Wagen (Wagen 2596, Baureihe F) Querbänke, so daß das Berliner Fenster in Ruhe betrachtet werden konnte. Ich stellte fest, daß die meisten Fahrgäste das Berliner Fenster schauten - da konnte man die weiblichen Fahrgäste in Ruhe betrachten ;-).

Am Bahnhof Zoo kaufte ich meine Fahrkarte nach Pirna und begab mich dann auf den Bahnsteig, wo ich gegen 21:10 Uhr ankam. Am Gleis 3 stand ein RE4 nach Wittenberge. Wenig später fuhr am Gleis 2 ein RE4 aus Jüterbog ein. Die zwei Züge des RE4 wurden hier getauscht, d.h. jeder fuhr dahin zurück, wo er her kam. Und so fuhr der RE4 mit der planmäßigen Abfahrt um 21:01 erst um 21:21 Uhr ab, der RE4 nach Wittenberge um 21:26 Uhr (+25).

Um 21:25 Uhr wurde mein IC 2575 mit planmäßiger Abfahrtszeit 21:31 Uhr mit +25 angekündigt, gleichzeitig der RE5 aus Rostock (der Warnemünde-Express?) mit +35. Auf dem Gleis 3 fuhr während dessen die CNL mit 114 027-6 ein und aus, auf Gleis 4 fuhr um 21:30 Uhr (plan war 21:16 Uhr) ein RE nach Wustermark ab. Um 21:32 Uhr fuhr auf dem Gleis 1 der leere IGA-Express mit 143 344-0 und 5*(A)Byz + ABbd + Bybdzf durch. Zur Abwechslung kam um 21:39 Uhr der RE1 pünktlich aus Magdeburg an. Theoretisch hätte ich also noch eine Stunde in Potsdam bleiben können. Um 21:41 Uhr kam der RE "Stettiner Haff" mit zwei vierteiligen 624 (an der Spitze 624 624- 3) an.

Schließlich kam mein IC 2575 mit +19, d.h. um 21:45 Uhr, an und fuhr mit +16 (21:47 Uhr) wieder ab. Diesmal entschied ich mich für ein Abteil im Bvmsz. Etwas Verspätung konnte also durch den planmäßigen Aufenthalt von fünf Minuten abgebaut werden. Im Ostbahnhof hatten wir +16 bei der Ankunft und +13 bei der Abfahrt. Kurz hinter dem Ostbahnhof hielten wir auf der Strecke und so kamen wir in Berlin-Schönfeld mit +16 an und hielten diese Verspätung auch bei der Abfahrt.

Bei der Kontrolle zwischen Ostbahnhof und Schönefeld meinte der Zugchef, daß versucht wird, die Anschlüsse (in meinem Fall nach Pirna) hinzubekommen. Hinter Berlin-Schönefeld war es mal wieder Zeit, sich im Zug umzusehen (und die Leute zu zählen). Zuerst ging es nach vorn. Im Steuerwagen stellte ich fest, daß die Tür zum Führerstand offen war. So genoß ich erstmal etwas Streckensicht, ohne aber den Führerstand zu betreten. Bei meiner letzten Fahrt im August waren Tür und Vorhänge geschlossen. Nun begab ich mich auf den langen Weg vom ersten in den letzten Wagen - und zählte dabei fleißig. Knapp neun Wagen später befand ich mich am anderen Ende des Zuges und blickte der 101 049-5 in die Augen. Achso, die Fahrgastzahlen: In der ersten Klasse gab es vier Fahrgäste und in der zweiten Klasse siebenunddreißig.

Etwa zwanzig Minuten vor Dresden packte ich meine Sachen und ging in den Steuerwagen, wo ich in Höhe Weinböhla ankam. Meine Sachen auf einem Sitz liegen lassend stellte ich mich wieder an die offene Tür, um die Streckensicht zu genießen.

In Radebeul-Weintraube stand die S-Bahn nach Schöna, welche ich ab Dresden Hbf nutzen wollte - der Anschluß klappt also. Mit +10 (planmäßige Ankunft war 23:40 Uhr) kamen wir in Dresden-Neustadt an. Zur Verwunderung des Tf wurde noch beim Halten die Ausfahrt freigegeben. Und so schlichen wir über die Marienbrücke, durch den Bahnhof Dresden Mitte und schließlich kreuz und quer durch die Bauweichen am Abzweig Friedrichstadt. "Da sind wir ja doch noch heute angekommen", meinte der Zugchef, als wir um 23:59 Uhr, mit +9, in Dresden Hbf ankamen.

Vom Steuerwagen des ICs aus machte ich mich auf den Weg zurück in die Halle, schließlich mußte ich vom Gleis 5 zum Gleis 1 wechseln, um die S-Bahn zu erreichen. Auf dem Gleis 1 standen die Leute mal wieder vorne an der Treppe, allerdings sind abends zwei DBuz verschlossen und nur in den DABbuzf und den folgenden DBuz kann eingestiegen werden. Glück für mich, so war ich beim Einsteigen vorneweg und ergatterte mir eine Vierersitzgruppe. Die S-Bahn (nach sächsischen Maßstäben) hatten bei der Abfahrt in Dresden Hbf +4 (planmäßig 0:05 Uhr) und bei der Ankunft in Pirna +2 (planmäßig 0:31 Uhr). Interessanterweise wurde nicht mit TAV gefahren, die Pfiffe des Zub waren sehr ungewohnt. Da ich nicht jeden Abend mit der S-Bahn fahre, so hab ich das mal auf die abgeschlossen DBuz geschoben, durch die das TAV nicht funktionieren könnte.

Vom Bahnhof Pirna aus begab ich mich auf den Heimweg und kam schließlich um 0:55 Uhr wohl behalten wieder daheim an.

Gleiche Frage wie beim letzten Mal:

So, hat bis hierhin jemand gelesen? Wenn ja, dann danke für das Durchhalten.


--
Heiko Schneider, Haltepunkt Pirna-Copitz Nord (KBS 247)
Pirna - Zwickau                       www.pirnese.de.vu
 
 
Weitere Links zum Thema

Potsdamer Verkehrsbetriebe ViP
Denkmalpflege-Verein Nahverkehr Berlin DVM

zur 1. Sonderfahrt, die nicht bis zum eigentlichen Ende ging
 

 

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