Sonderbericht - Sonderfahren

 
 
Mit KT4D durch Potsdam
 

Am 16.08.2003 trafen sich einige User aus der Newsgroup bln.verkehr um mit einer angemieteten Straßenbahn der ViP durchs Potsdamer Straßenbahnnetz zu fahren.

Ausgangspunkt für die Fahrt mit KT4D 001 Baujahr 1974 war der Betriebshof der ViP. Dieser sollte auch wieder Endpunkt der Fahrt sein. Doch durch einen Lüfterschaden kam der Zug nur bis zum "Platz der Einheit". Mit der normalen Straßenbahn ging es anschließend zu einem Mini-BSE ins Sport-Restaurant Hiemke in Babelsberg.

Bericht zur Fahrt im unteren Bereich der Seite.

 

Bilder von der Fahrt

 
Fotos und Copyright: Detlef Hoge
Der Sonderzug steht bereit
 
Fotos und Copyright: Detlef Hoge
Einstieg am ViP Betriebshof
 
Fotos und Copyright: Detlef Hoge
1. Fotohalt
 
Fotos und Copyright: Detlef Hoge
2. Fotohalt am Schloss Charlottenhof
 
Fotos und Copyright: Detlef Hoge
2. Fotohalt am Schloss Charlottenhof
 
Fotos und Copyright: Detlef Hoge
3. Fotohalt am Bhf. Pirscheide
 
Fotos und Copyright: Detlef Hoge
3. Fotohalt am Bhf. Pirscheide
 
Fotos und Copyright: Detlef Hoge
3. Fotohalt am Bhf. Pirscheide
 
Fotos und Copyright: Detlef Hoge
3. Fotohalt am Bhf. Pirscheide
 
Fotos und Copyright: Detlef Hoge
3. Fotohalt am Bhf. Pirscheide
 
Fotos und Copyright: Detlef Hoge
Ungeplanter Halt kurz hinterm Platz der Einheit
 
Fotos und Copyright: Detlef Hoge
Neugierig sucht man die Fehlerquelle
 
Fotos und Copyright: Detlef Hoge
Rückwärts ging es auf die Kehre am Platz der Einheit,
um den sonstigen Straßenbahnverkehr nicht noch mehr zu behindern
 
Fotos und Copyright: Detlef Hoge
Große Frage, ...
 
Fotos und Copyright: Detlef Hoge
... was nun ?
 
Fotos und Copyright: Detlef Hoge
Der herbeigeeilte Techniker stellte einen Lüfterschaden fest.
Ende der Fahrt und ...
 
Fotos und Copyright: Detlef Hoge
... vorzeitiges Einkehren ins Sportrestaurant Hiemke. Hier Tisch 1 mit:

Joerg-Uwe Tessmer, der Organisator rechts vorne mit "Radeberger"
Gordon Charles rechts 2. von vorn
Name entfallen rechts 3. von vorn
Thomas Krickstadt ganz hinten rechts mit Blick zum Nachbartisch,
Detlef Hoge (Ich),  vorne links z.Zt. leerer Platz mit dem vollen Glas
Name entfallen links 2. von vorn
Kai-Uwe Thiessenhusen links 3. von vorn
Mike S. Friedrich ganz hinten links 

und ...
 
 
Fotos und Copyright: Detlef Hoge
... hier Tisch 2 mit der Prominenz der Newsgroup ;-) nämlich:

Mathias Hiller vorne rechts
Steffen Buhr rechts 2. von vorn
Name bekannt rechts 3. von vorn
Heiko Schneider, der Reiseberichtschreiber, ganz hinten rechts
Jörg Frosch vorne links, mit Freundin Steffi daneben
Name bekannt aus Funk und TV   links 3. von vorn
Robert Heilbronner ganz hinten links 
 

 

Und hier ein gut geschriebener Anreise-, Fahrt-, und Abreisebericht
von Heiko Schneider aus Pirna
veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung des Autors
 

Am Sonnabend fand in Potsdam die Sonderfahrt mit dem dem Prototypen des KT4D statt. Also begab ich mich auf die Bahnfahrt nach Potsdam:

[Pirna - Berlin]

Nach einem viertelstündigem Fußmarsch zum Pirnaer Bahnhof kaufte ich am NTA meine Fahrkarte. Dies geschah unerwartet schnell, auch meine EC-Karte wurde ohne Probleme gelesen. Um 7.26 Uhr sollte die von 143 591-6 geschobene S-Bahn nach Dresden abfahren, mit 3 Minuten Verspätung tat sie dies auch. Die Fahrscheinkontrolle wurde von einem sehr gut gelaunten Zub erledigt. Dieser kommentierte meine Fahrkarte nach Berlin mit: "Ah, in die Reichshauptstadt soll es gehen." Bis Dresden-Strehlen wurde die leichte Verspätung auch wieder gegen Null gefahren, so daß wir vor dem Dresdner Hbf auf unsere Einfahrt warten durften. Von Dresdner Hbf bis zum Neustädter Bahnhof ging es dann mit +1 weiter.

Von Dresden-Neustadt sollte es bis Elsterwerda mit dem RE nach Cottbus weitergehen. Der aus Bybdzf + ABbd + 2*Bim + 143 877-9 gebildete Zug war schon sehr gut belegt, als ich auf den Bahnsteig kam. Beim Entlanglaufen am Zug wurden gerade etwa 15 Fahrräder in den ABbd verladen, wo sich schon die gleiche Anzahl an Fahrrädern befand. Und auch im Steuerwagen befanden sich einige Fahrräder. Die Auslastung des Zuges lag bei der pünktlichen Abfahrt bei etwa 90 %. Ich suchte mir einen schönen Fensterplatz aus, an dem ich dann bis Elsterwerda stand. Es sollte sich aber rächen, die ganze Zeit am geöffneten Fenster zu stehen und gegen Abend sowie die ganze Nacht hatte ich fürchterlichen Schnupfen. L Beim ersten Halt in Coswig stiegen 15 Leute zu, in Weinböhla Hp und Priesewitz wurde nur der Vollständigkeit halber gehalten. Regen Fahrgastwechsel gab es im Cottbuser Bahnhof von Großenhain, wo 10 Personen zu- und 6 Personen ausstiegen. In Zabelitz wurde wieder umsonst gehalten, während es in Frauenhain und Prösen Ost jeweils zwei Aussteiger gab. In Elsterwerda setzte dann der natürliche Herdentrieb ein und etwa 90 Personen stiegen aus. Ein Drittel davon wechselte den Bahnsteig, um mit den IR nach Berlin weiterzufahren -ich gehörte auch dazu.

Der IR 2286 (Chemnitz Hbf - Berlin Zoologischer Garten) wurde in Elsterwerda mit "fünf bis zehn Minuten" Verspätung angekündigt. Zudem wurde durch Ansage mehrmals darauf hingeweisen, daß das SWT nicht im IR gültig ist. Tatsächlich kam er dann mit +12 an und fuhr mit +11 weiter. Im Gegensatz zum RE-Bim hatte das gefundene Abteil keine Vorhänge an der Gangseite. Dies scheint aber generell nicht einheitlich zu sein, wie ich auch am Abend im IC feststellen konnte. Auf der kurzen Fahrt bis "Doberhain-Kirchlug" (Herr Mäßig in "Salto Postale") gab es keine Fahrscheinkontrolle. Kurz vor Doberlug-Kirchhain gibt es ein baustellenbedingtes eingleisiges Streckenstück. Etwa zwanzig Minuten nach Doberlug-Kirchhain schlief ich ein, aber nur zehn Minuten später wurde ich wieder geweckt, als die Abteiltür aufging und der Zub den Fahrschein kontrollierte. In den Schlaf konnte ich nicht mehr zurückfinden, als begab ich mich auf Wanderschaft durch den aus 112 120-1 + Bimd + 7*Bim + Avm gebildeten IR. In den ersten fünf Wagen lag die Auslastung bei etwa 10 %, in den weiteren drei Bim bei 50 %. Im Avm mußte ich die Fahrgäste gleich zweimal zählen, aber das Ergebnis bleib gleich: Null Fahrgäste, was einer Auslastung von 0 % entspricht. In Berlin-Schönefeld kamen wir mit +5 an und fuhren mit +3 wieder ab. In Berlin Ostbahnhof lag unsere Verspätung bei +3 und im Bahnhof Zoologischer Garten kamen wir um 11:02 Uhr pünktlich an. Interessantes Detail am Rande: auf den Zuglaufschildern im IR wird vom IC 2286 gesprochen.

[Berlin - Potsdam]

Im Bahnhof Zoo angekommen kaufte ich mir erstmal eine ABC-Tageskarte und versorgte meinen Fotoapparat mit einer neuen Batterie sowie einen neuen Film. Da ich noch genügend Zeit hatte, um bis 13 Uhr im Potsdamer Hbf zu sein, entschied ich mich für die volle Dröhnung von SEV und Pendelverkehr bei der S-Bahn. Leider habe ich im Bahnhof Zoo keinen Hinweis darauf gefunden, wie man zu der SEV-Haltestelle kommt. Oder habe ich die Hinweise alle übersehen? Egal, ich habe die Haltestelle gefunden und wenig später ging es auch mit dem SEV nach Charlottenburg weiter. Lobend möchte ich die Ansage der Haltestellen erwähnen. Von Charlottenburg ging es bis Eichkamp (neu auch Messe Süd genannt) mit der S75 weiter, um dort den SEV nach Nikolassee zu erreichen. Gut fand ich hier die Beschilderung des Weges zur SEV-Haltestelle sowie die Angabe, wie weit es noch ist (100...50...25 Meter). In dem MAN NL der Firma Bex fanden alle Leute einen Sitzplatz, so daß auf der anschließenden Fahrt über die Avus keiner stehen mußte. Die angegebene Fahrzeit von 15 Minuten wurde um drei Minuten unterschritten (zwei Min bis zur Autobahn, acht Minuten Autobahn, zwei Minuten bis zum S-Bahnhof), so daß wir um 11:51 Uhr am S-Bahnhof Nikolassee ankamen. Am S-Bahnhof Nikolassee angekommen stiegen erwartungsgemäß alle aus und gingen zur S-Bahn. Es stand auch gerade der 11:53-Uhr-Pendelzug nach Griebnitsee bereit. Als bin ich gleich vorn eingestiegen und habe das kurze Stück bis Wannsee auch gestanden. Hier leerte sich die S-Bahn etwas und sitzenderweise fuhr ich bis Griebnitzsee weiter. In Griebnitzsee wurde in die Pendel-S-Bahn nach Potsdam Hbf umgestiegen. Frage an die S-Bahn-Tf: Könnte man es nicht so hinbekommen, daß die Züge nahezu parallel an den Bahnsteigen zum Stehen kommen? Dann würde der Umsteigeweg, abgesehen von den Bahnsteigaufbauten, nahezu geradlinig sein. Der letzte Teil des Pendelverkehrs verlief ereignislos und so kam ich um 12:10 Uhr in Potsdam Hbf an. Diesen Bahnhof kannte ich bisher nur von zwei Halten mit dem IC, also mußte ich ihn erstmal beschnuppern.
Nun, als Einkaufszentrum ist das Gebäude sicherlich gut geeignet, aber als Hauptbahnhof einer Stadt? Zu den Bahnsteigen gibt es nur zwei
Zugänge, welche auf die zentrale Einkaufsmeile treffen. Zudem kann man die Bahnsteigzugänge sehr leicht übersehen und man läuft vorbei, wie es mir passiert ist. Gut finde ich das Modell des Bahnhofes, welches sich in einer Ecke befindet. Von hier aus hat man auch einen guten Blick auf die Straße unter der Einkaufsmeile. Ach ja, das Modell: Welcher Unfall mit dem ICE wurde denn hier nachgebildet? ;-)

[in Potsdam]

Gegen 12:45 Uhr stellte ich mich dann in der Nähe des ServicePointes auf. Zunächst musterte ich die Leute, welche auch zur Sonderfahrt
kommen könnten. Bei einem wurde ich später auch in meiner Vermutung bestätigt. Wenig später sprach mich dann Detlef Hoge an. Und so
warteten wir nun gemeinsam auf die nächsten, bis sich dann Joerg-Uwe und noch ein Mitfahrer gegenüber vom ServicePoint postierten. Und so schritten wir zur Tat und vergrößerten die Gruppe auf vier Leute. Bis 13:30 Uhr wuchs dann die Gruppe auf 11 Personen an (hab ich richtig gezählt?). Gemeinsam ging es dann mit der Straßenbahn zum Betriebshof der ViP.
An der Haltestelle "Abzweig Betriebshof ViP" scheint wohl sonst kaum jemand auszusteigen, umso mehr fiel unsere Gruppe auf. Die Haltestelle liegt einsam und verlassen in der Wildnis. Am Betriebshof warteten auch schon die restlichen Mitfahrer. Gemeinsam wurde der Betriebshof gestürmt und auf die Ausfahrt des KT4D 001 aus der Wagenhalle gewartet.

Auf dem ersten Stück zum Bahnhof Pirschheide gab es immer wieder erstaunte Blicke als der KT4D an den Haltestellen vorbeifuhr. Teilweise versuchten die Leute an den Haltestellen in unsere Bahn einzusteigen, aber das Drücken auf den Türöffner blieb erfolglos. Zudem bliesen die Lüfter der Motoren besonders an den Haltestellen gern Staub&Laub auf, was sehr schön aussah. Die wartenden Fahrgäste an den Haltestellen werden sich aber kaum gefreut haben.
Zwei Fotohalte wurden auf dem ersten Stück eingelegt, bis dann am Bahnhof Pirschheide das große Fotografieren begann. Dabei wurde auch die Zielbeschilderung geändert und die Bahn mußte auch etwas zurücksetzen ("rückwärts einparken"). Auf der weiteren Fahrt zum Platz der Einheit ging es dann ans Eingemachte und pro Teilnehmer wurden neun Euro Fahrpreis fällig. Bei der Einfahrt auf den Platz der Einheit fiel mir zum ersten Mal der unbekannte Radfahrer auf, welcher unser Fahrzeug fotografierte. Sowas gefällt mir gar nicht, fotografieren aber sich an den Fahrtkosten nicht beteiligen. Am Platz der Einheit wurde dann wieder ein kleiner Stop in der Wendeschleife eingelegt.
Als es dann wieder auf die Strecke zurückgehen sollte, blieb der KT4D auf dem am meisten befahrenen Stück am Platz der Einheit liegen. Die Diagnose Lüfterschaden war zwangsläufig auch das Ende der Sonderfahrt. Nachdem wir schon mit vereinter Muskelkraft (20 Personen, einer hätte ja fotografieren müssen ;-) ) den KT4D zurück in die Wendeschleife schieben wollten, konnte der KT4D dann aber doch selbst stückchenweise rückwärts fahren. Derweil stauten sich schon drei Combinos, da ja der KT4D die Strecke blockierte.

Bevor es weitergeht, erstmal meine Meinung zum KT4D: Insgesamt ist es ein sehr schönes Fahrzeug. Verwundert hat mich allerdings, daß es die mit Leder bezogenen Sitze gibt und nicht die erwarten Plastik-Schalensitze. Das starke Lüftergeräusch (ist das normal?) war zwar nicht so schön, aber den Motor konnte man dennoch sehr gut hören. Leider kann man die Schiebefenster nicht sehr weit aufschieben, aber sonst hätten ja auch ein paar Kopfe rausgehangen und die Bilder des unbekannten Fotografen versaut. ;-) Aber es hat sich gelohnt, wegen
diesem Fahrzeug nach Potsdam zu fahren.

Als Alternativprogramm fuhren 16 von 21 Leuten zum Sportrestaurant Hiemke nach Babelsberg. Die Fahrt nach Babelsberg war meine erste Fahrt mit einem Combino. Auf der kurzen Fahrt wurde ich allerdings nicht von diesem Fahrzeug überzeugt, da gefallen mir die Dresdner NGT deutlich besser. Aber ich muß nochmal mit diesem Fahrzeugtyp fahren, um ein endgültiges Urteil zu fällen.

Im Sportrestaurant Hiemke gab es nun endlich eine Vorstellungsrunde. Leider hab ich mir nicht alle Namen merken können, aber das kann sich schon beim nächsten Treffen bzw. der nächsten Sonderfahrt ändern.

Bis zum frühen Abend gab es viele schöne Gespräche, Getränke und Speisen. Vor allem gab es auch eine der schönen Diskussionen um die Deutsche Rechtschreibung. ;-)

[Potsdam - Berlin]

Gegen 19 Uhr machten sich Kai-Uwe und ich uns auf dem Weg zum S-Bahnhof Babelsberg. Zunächst fuhren wir mit der S-Bahn zum Potsdamer Hbf, um dort in den RE1 nach Berlin umzusteigen. Auf dem Hbf angekommen durften wir feststellen, daß der RE verspätet ist. Vor dem RE fuhr noch der ICE ein, einer der wenigen, die über Potsdam fahren. Ach ja: er war gut 20 Minuten verspätet. Kurze Zeit nach dem ICE fuhr dann der RE ein. Er war schon gut gefüllt, aber im Potsdamer Hbf stieg die Fahrgastanzahl noch etwas an. Und so fuhren Kai-Uwe und ich bis zum Ostbahnhof. Im Bahnhof Charlottenburg kam es zum Nichtanschluß der Regionalbahn aus Nauen (RB10?) auf den RE1. Die RB10 stand schon am Bahnsteig, als der RE1 anfuhr - hier hat wohl auch der Zub geschlafen und das Abfahrtssignal gegeben. Auf dem Weg ab Friedrichstraße konnte Kai-Uwe dann die Wettfahrt unseres RE1 mit der S75 nach Wartenberg verfolgen. Bis zum Ostbahnhof hatten wir dann doch die Nase vorn und Kai-Uwe hat hoffentlich die S-Bahn noch bekommen.

Ich begab mich erstmal zu einem der NTA. Wer die Wahl hat, hat die Qual. Und so hatte ich die Wahl zwischen der Fahrt nach Berlin-Schönefeld und dementsprechend 1,40 Euro weniger Fahrpreis nach Pirna und der Fahrt ab Berlin Stadtbahn. Ich entschied mich für letzteres, da dies interessanter werden sollte. Leider wollte der NTA meine EC-Karte auch beim dritten Versuch nicht lesen. Der Kollege nebenan war gerade besetzt und so ging ich zum nächstgelegenen NTA. Dieser verkaufte mir die gewünschte Fahrkarte ohne Murren.

Das Zeitungsgeschäft im Ostbahnhof hatte leider nicht die gesuchten Zeitschriften. Mit der S-Bahn fuhr ich daher zum Bahnhof Lichtenberg, wo gleich zwei ex-DR 109 standen. Die Zeitschriften waren schnell gekauft und so ging es zurück zum Bahnhof Zoo.

Ab Ostbahnhof gab es dann eine Parallelfahrt mit dem IGA-Express. Der aus sieben Wagen gebildete Zug hatte bei der Einfahrt im Ostbahnhof etwa 95 % Belegung. Im Bahnhof Zoo endete der Zug dann, blockierte aber noch bis 21:32 Uhr das Gleis 4. Warum wir denn der leere Zug nicht gleich weggefahren, um das Gleis wieder neu belegen zu können?

Beim Warten auf den verspäteten IC nach Dresden fuhr im Bahnhof Zoo auch der Warnemünde-Express ein und aus. Dieser Zug aus acht Wagen war auch sehr gut gefüllt, auch einige Hansa-Fans waren im Zug.

Nachdem der Nachtzug nach Zürich das Gleis 3 wieder freigegeben hatte (Gleis 4 war ja noch vom leeren IGA-Express belegt), fuhr auch "Der Wolliner" ein. Zunächst war ich ja erstaunt, eine 234 auf der Stadtbahn zu sehen. Die 234 schleppte nicht nur die fünf Wagen, sondern auch den 624er D-Zug.

[Berlin - Pirna]

Der IC2575 "Sylter Strand" wurde entgegen der Wagenreihung nicht von der 101 gezogen, sondern geschoben. Bis auf den Wagen 9, wo statt eines Bpm ein Bim lief, entsprach die Wagenreihung der von www.fernbahn.de, auch der Bvmsz war vorhanden. Ich suchte mir einen
Platz im letzten Wagen, einem der beiden Bim von Dagebüll Mole. Speziell diese beiden Wagen (Bim + Bimd) waren in einem sehr saumäßigen Zustand, überall lag Müll herum und eine Toilette war wegen Verstopfung geschlossen. Zum Glück war mein Abteil sauber. Bis auf den Ersatz-Bim waren alle Wagen mit den elektronischen Anzeigen versehen, welche jedoch nur die Wagennummer anzeigten.

Im Bahnhof Zoo hatte der IC +9, im Ostbahnhof hätten es +6 werden können, allerdings verhinderte dies die Fahrradverladung, so wurden es +8. Diese Verspätung hielten wir dann bis Dresden Hbf.

Mein obligatorischer Gang durch den Zug ergab eine Auslastung von etwa 20 % und sechs Fahrräder. Das Zugpersonal machte es sich in der ersten Klasse des ARkimbz gemütlich.

Die S-Bahn von Dresden Hbf nach Pirna war dann doch nicht so voll wie ich vermutete. Zwar standen viele Leute auf dem Bahnsteig, aber
scheinbar haben sie sich alle in den einzig offenen DBuz versammelt, während es im Steuerwagen sehr leer war. Beim Aussteigen in Pirna war erwartungsgemäß in der Disco Trabbiland im Bahnhofsgebäude laute Musik, welche allerdings nicht meinem Geschmack entsprach. Von dieser schrecklichen Musik (wenn man dies so nennen kann) bekam ich auch beim Warten auf den Nachtbus jede Menge ab. Später fuhr ich mit dem Nachtbus noch zweimal die Strecke Pirna - Dresden und anschließend ging es nach Hause, wo ich übermüdet ins Bett fiel.

So, hat bis hierhin jemand gelesen? Wenn ja, dann danke für das Durchhalten.

--
Heiko Schneider, Haltepunkt Pirna-Copitz Nord (KBS 247)
Pirna - Zwickau www.pirnese.de.vu

 
Weitere Links zum Thema

Potsdamer Verkehrsbetriebe ViP
Denkmalpflege-Verein Nahverkehr Berlin DVM

zur Ersatzfahrt, da diese Fahrt ja nicht bis zum eigentlichen Ende ging
 

 

nach oben


Diese Seite ist ein Teil der Homepage www.bsisb.de

Impressum

      
Kostenloser Counter und Statistik von PrimaWebtools.de

letzte Änderung an dieser Homepage:

Montag, 30 August 2004 - 18:41