Verbindungsstrecke Zossen - Großbeeren

 

Bereich des: Bahnhof Groß Schulzendorf (ehem. geplant)

km 7,0 - km 7,6     Stadtplan


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Bahnhof Groß Schulzendorf


Allgemeine Informationen

 

Mit den Vorbereitungen zum Bau des Bahnhof Groß Schulzendorf begann man vermutlich ebenfalls um 1939. Neben einem zwischen den Hauptgleisen liegenden Bahnsteig, der sich vermutlich im Bereich der heutigen Blankenfelder Straße mit den Zugängen befunden hätte, wäre im nordwestlichen Bahnhofsbereich eine Ausweich- und Rangierstelle entstanden.

Wie auch in Glienick hätte sich zumindest der südöstliche Bahnhofsbereich unterhalb des Geländenivaus in einem Einschnitt befunden. Nach dem Krieg wurde auch hier der Bau am Bahnhof und der weiterführenden Bahntrasse eingestellt.


Bahnhofs-Orientierungsbild

 


Größere Kartenansicht

 
 

Der Bahnhof Groß Schulzendorf hätte sich etwa in 800 m Entfernung von der Ortsmitte von Groß Schulzendorf befunden. Das Dorf wurde im Jahr 1346 als "Schultendorf" erstmals urkundlich erwähnt. Heute ist Groß Schulzendorf ein Ortsteil von Ludwigsfelde.

Warum man hier, an einem Ort der auch im Jahr 2004 nur 536 Einwohner hatte, im Jahr 1939 einen Bahnhof einrichten wollte, kann nur aus der damaligen Überlegung entstanden sein, das sich um Berlin größere Trabantenstädte entwickeln sollten, wie vermutlich auch hier bei Groß Schulzendorf.

Noch phantastischer waren die Überlegungen und ersten Planungen für eine auf dem Netzplan zur "Umgestaltung der Berliner Bahnanlagen von 1941" gestrichelt eingezeichnete S-Bahnstrecke, die in der Nähe von Groß Schulzendorf (auch als Südgelände bezeichnet) mit einer Kehr und Abstellanlage enden sollte. Nach Aussage der Eisenbahnabteilung des RVM wäre diese Trasse in einem Einschnitt verlaufen und bei Bedarf parallel der Verbindungsstrecke Zossen - Großbeeren nach Zossen verlängert werden.

 


Größere Kartenansicht

angedachte S-Bahnstrecke

 

Diese damals angedachte S-Bahnstrecke hätte im ebenfalls neu geplanten S-Bahnhof Lankwitzer Straße, der durch die Verlegung der Vorortstrecke nach Lichtenrade und Mahlow auf eine neue Trasse über den Alboinplatz entstanden wäre, begonnen. Dieser Bahnhof würde sich etwa im Bereich des in den 90er Jahren erwünschten S-Bahnhof Kamenzer Damm, zwischen den heutigen S-Bahnhöfen Attilastraße und Marienfelde befinden. Die weiteren, damals noch nicht benannten Bahnhöfe an der Strecke, wären nach dem Blick auf einer Karte unter anderem vermutlich bei Birkholz, Kleinbeeren, Diedersdorf und Jühnsdorf entstanden.

Weitere Informationen zu den Umbauplänen der Nationalsozialisten in der Ausstellung "Mythos Germania" vom "Verein Berliner Unterwelten", die zwischen dem 15.März und dem 31.Dezember 2008 im Ausstellungspavillon am Holocaust-Mahnmal stattfindet.


Das geplante Bahnhofsumfeld
 
Foto und Copyright by: Detlef Hoge Aufnahmedatum: 23.07.2007
Standort: Blankenfelder Straße

Blickrichtung: NO

Vermutlich genau in Blickrichtung hätte sich der Zugang zum Bahnhof, dessen Bahnsteig unterhalb der Straße gelegen hätte, befunden.
 
Die angedachte S-Bahnstrecke nach Groß Schulzendorf
   
Foto und Copyright by: Detlef Hoge Aufnahmedatum: 16.07.2007  
Standort: Feldweg nördlich Groß Schulzendorf

Blickrichtung: SSW

Über diese, noch heute unbebaute Fläche hätte die in einem Einschnitt liegende angedachte S-Bahnstrecke den Ort Groß Schulzendorf, der genau in Bildmitte hinter dem Waldstreifen liegt, erreicht.
   
   
Foto und Copyright by: Detlef Hoge Aufnahmedatum: 23.07.2007  
Standort: Nördlich Blankenfelder Straße

Blickrichtung: NW

Links im Waldstreifen würde die Anfangs noch in einem Einschnitt liegende Bahntrasse verlaufen, und am rechten Bildrand hätte die S-Bahnstrecke aus Berlin ihren vorläufigen Endpunkt gefunden.

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